Die Energiewende finanzierbar gestalten

Die Energiewende finanzierbar gestalten

Veranstaltungsort:
Burg Seevetal, Am Göhlenbach 11, 21218 Seevetal
10. JUNI 2013 19:00 Uhr

Begrüßung:
Ulrike Kuhlo
Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Rudolf von Bennigsen-Stiftung
Vortrag und Diskussion mit:
Nils aus dem Moore
Leiter der Stabsabteilung „Politik und Kommunikation“ des Rheinisch-Westfälischen
Instituts für Wirtschaftsforschung
Dr. Stefan Birkner
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im Niedersächsischen Landtag und
Umweltminister a. D. des Landes Niedersachsen
Moderation:
Matthias Wantia
Anschließend Diskussion

Mit der Energiewende wurde in Deutschland ein energiepolitischer Paradigmenwechsel angestoßen, denn bis zum Jahr 2050 strebt die Politik einen vollständigen Umbau des Systems der Energieversorgung an. Dabei
sollen künftig die erneuerbaren Energien die Hauptlast der Stromerzeugung tragen.
Für das Gelingen der Energiewende sind drei Faktoren entscheidend: die Entwicklung technischer Lösungen, eine angemessene Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und nicht zuletzt die gesellschaftliche
Akzeptanz.
Das genaue Ausmaß der finanziellen Belastung kann dabei noch gar nicht abgesehen werden. Es müssen erhebliche Investitionen für den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Gewährleistung der Versorgungssicherheit
und den Aufbau der Netzinfrastruktur aufgewendet werden.
Der wieder vorgezogene Ausstieg aus der Kernenergie verschärft die Situation, in der es fraglich ist, ob das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als zentrales Förderinstrument EEG fehlt die notwendige Systemperspektive. Eine negative
Konsequenz ist, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien gegenüber dem Netzausbau viel zu schnell voran schreitet. Die resultierende Steigerung der Stromkosten belastet Unternehmen und Privathaushalte.
Welche Ordnungspolitischen Rahmenbedingungen können dazu beitragen, dass die Energiewende gelingt?
Welche Zukunftsszenarien ergeben sich für Niedersachsen, Deutschland und Europa? Welcher Betrag steht auf dem „Preisschild“ der Energiewende?

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